<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" ?> 
  <rss version='2.0' xmlns:content='http://purl.org/rss/1.0/modules/content/' xmlns:wfw='http://wellformedweb.org/CommentAPI/' xmlns:dc='http://purl.org/dc/elements/1.1/' xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom'>
    <channel>
      <title>www.baumblüte.de - Das Veranstaltungsportal in Werder (Havel). Artikel</title>
      <link>http://www.baumbluete.de/</link>
      <docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
      <atom:link href='http://www.baumbluete.de/rss/rss_a.php' rel='self' type='application/rss+xml' />
      <generator>Self-created application</generator>
      <description>Das Veranstaltungsportal zum Baumblütenfest in Werder (Havel) - mit aktuellen Informationen, dem Veranstaltungsplan, Verkehrshinweisen, Fotos, Videos, einer Community und vielem mehr ...</description>
      <copyright>wWw.X-iWeb.Ru</copyright>
      <language>ru-ru</language>
      <item>
        <title>„Meilenstein für Erholungsort“</title>
        <link>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=324</link>
        <guid>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=324</guid>
        <description><![CDATA[&lt;strong&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.pnn.de/pm/393473/' target='_blank'&gt;Potsdamer Neueste Nachrichten - Zum Artikel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
Henry Klix
&lt;strong&gt;Weisse Flotte weiht neues Servicehaus in Caputh ein / Ab Mai Bistro und Fahrradverleih (18.04.11)&lt;/strong&gt;

&lt;center&gt;&lt;iframe title=&quot;YouTube video player&quot; width=&quot;550&quot; height=&quot;339&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/embed/yFNr4H8GRgs&quot; frameborder=&quot;0&quot; allowfullscreen&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;/center&gt;
Schwielowsee - Dass man am Caputher Gemünde zur Flottenparade in der ersten Zuschauerreihe sitzt, hat sich mittlerweile rumgesprochen. Gestern bekamen die Besucher auch noch Grillwurst, frischgezapftes Bier und Livemusik der Havelländer Blasmusikanten. Die Weisse Flotte weihte mit großem Trara ihr neues Fahrkartenhaus ein, dass ein bisschen mehr ist: Am 1. Mai sollen im Neubau ein Bistro mit maritimem Imbiss und ein Fahrradverleih in Betrieb gehen. Touristen sollen hier alle wichtigen Informationen bekommen. Und in der Saison 2012 soll vielleicht noch ein Bootsverleih hinzukommen. Nicht zu vergessen wurde hinter dem Neubau eine öffentliche Toilette aufgestellt. 

Der Geschäftsführer der Weissen Flotte Jan Lehmann demonstrierte wieder mal seine Verbundenheit zu seinem Heimatort: Statt in Potsdam die Flottenparade zu eröffnen, weihte er um 14.30 Uhr das neue Fahrkartenhaus am Gemünde ein. Fünfzehn Minuten später defilierten dann seine acht Dampfer am Neubau vorbei. Die Blasmusik korrespondierte mit dem Signalhörnern der Passagierschiffe, dazu eine mit Schnappschüssen geführte Seeschlacht.

Nach dem langen Winter konnte erst vor vier Wochen so richtig mit den Bauarbeiten begonnen werden, sagte Lehmann. Ein Versprechen vom Oktober – Einweihung zur Flottenparade – wollte er trotzdem einlösen. Lehmann lobte die „fruchtbare Zusammenarbeit“ mit der Gemeinde Schwielowsee, die ihm ein deutlich vergrößertes Grundstück am Gemünde verpachtete. Auch der funktionale, holzverkleidete Neubau mit großem Fenster fürs Bistro und kleinem für den Fahrkartenverkauf ist ist größer als sein abgerissener Vorgänger. Die Weisse Flotte investierte 80 000 Euro.

Schwielowsees Bürgermeisterin Kerstin Hoppe (CDU) sprach von einem „Meilenstein in der kurzen Geschichte des staatlich anerkannten Erholungsorts“. Seit Jahren habe man nach einem Partner für eine öffentliche Toilette am Gemünde gesucht. Das daraus mehr geworden ist, sei positiv. Denn alle zehn Jahre werde überprüft, ob sich der Erholungsort weiter entwickelt hat. „Wir möchten Erholungsort bleiben. Dafür müssen wir die Gemeinde immer weiter verschönern“, so Hoppe. hkx
&lt;a href='http://www.youtube.com/user/werderpluswerderde' target='_blank'&gt;werderpluswerder auf Youtube&lt;/a&gt;]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 10:23:54 +0200</pubDate>
        <category>Zeitungsarchiv</category>
      </item>
      <item>
        <title>Kleiner Spiegel der Geschichte</title>
        <link>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=323</link>
        <guid>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=323</guid>
        <description><![CDATA[&lt;strong&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.pnn.de/pm/393335/' target='_blank'&gt;Potsdamer Neueste Nachrichten - Zum Artikel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
Von Henry Klix

&lt;strong&gt;Neue Ausstellung des Heimatvereins über Petzow im Waschhaus (17.04.11)&lt;/strong&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Werder (Havel) - 131 Sack Roggen, 32 Sack Gerste – die komplette Ernte hat Adda von Kaehne am 31. Juli 1945 den Rotarmisten geschenkt – als Dank „für die Mithilfe bei der Einbringung“, wie es in einer bitteren Urkunde heißt. Einen Monat später war das Gut beschlagnahmt. Gutsherr Carl von Kahne sei „unbekannten Aufenthalts“, ist im Bescheid des Werderaner Magistrats zu lesen. Die Dokumente aus der Nachkriegszeit sind in einer neuen Schau des Heimatvereins im Waschhaus des Petzower Parks ausgestellt, die gestern eröffnet wurde. Die kleine Ausstellung blättert sich mit historischen Requisiten, Fotos, Dokumenten und Schautafeln durch die Geschichte des von den Kaehnes geprägten Ortes. 

Carl I. von Kaehne (1775-1857) hatte, mit Schinkel, Stüler und Lenné an der Seite, die Schaffung des in sich geschlossenen Ortsensembles einst vollendet. Die Ausstellung bleibt aber nicht an den Gutsherren kleben: Originalturmspitzen der Ecktürme der Petzower Kirche sind ebenso zu sehen wie eine Kopie der Carl-Friedrich-Zelter-Tafel, die mal am Petzower Geburtshaus des berühmten Musikpädagogen (1758 bis 1832) hing.
Und auch andere Künstler beehrten das Dorf: Im DDR-Schrifstellerheim am Schwielowsee, der Villa Berglas, gingen Autoren wie Arnold Zweig, Maxi Wander oder Christa Wolf ein und aus. Mancher von ihnen zog kapitale Hechte aus dem See. Die Villa wurde nach der Wende an Nachfahren ihres jüdischen Eigners Alfred Berglas rückübertragen.
Die Ersterwähnung von „Pessöw“ 1419, die Geschichte der Ziegeleien und die Entstehung des Ortswappens vor zwei Jahren werden in der Ausstellung dokumentiert. Auch der DDR-Geschichte wird Raum gegeben. So erfährt man, auch Dank der Recherchen von Heimatvereinschef Karl-Heinz Friedrich, dass Petzow 1958 das erste zwangskollektivierte Dorf der DDR war. Bis 1990 prägte die Landwirtschaft den Ort – mit Viehmastanlagen und Großflächen für den Obstanbau. Das Schloss ging schon 1946 an den „Freien Deutschen Gewerkschaftsbund“, der hier bis zur Wende ein Schulungs- und Erholungsheim betrieb. Anfang der 1950er Jahre wurde ein Bettentrakt angebaut. Ein Foto von Feriengästen auf dem Liegestuhl erzählt von der Atmosphäre, die in den 60er Jahren vor der Tudor-Fassade herrschte.
Petzow war auf die eine oder andere Art immer auch ein kleiner Spiegel der Geschichte: Zur Märzrevolte 1847 hatten Leiharbeiter Jagd und Holzung verwüstet. Seitdem waren die Gutsherren offenbar empfindlich gegen alle Störungen geworden: Carl III. saß wegen Schießereien vor dem Gericht. Sein Sohn Carl IV. soll schon 1913 zwei Pilze sammelnde Buben im Jagdrevier hinterher geschossen haben. Auf sein Konto geht wohl auch der Tod des Flugzeugingenieurs Alfred Mehlhammer.
Die Ausstellung klärt über die Hintergründe des nebulösen Mordes auf: Mehlhammer, der wegen seiner Untergrundarbeit gegen Hitler gerade einen einjährigen KZ-Aufenthalt hinter sich hatte, angelte mit einer Genehmigung des Fischereipächters am Haussee des Schlossparks. Die Reste einer Schwarzschlachterei im Schilf hatte er wohl für Mordspuren gehalten. Bei einem Lokaltermin mit Carl IV. und der offenbar in die illegalen Schlachtungen involvierten Polizei sollte die Sache aufgeklärt werden, Mehlhammer überlebte den Abend nicht. Carl IV. starb 1946 im „Sonderlager“ Sachsenhausen.

Bis Mitte Oktober, sonntags 13-17 Uhr&lt;/div&gt;]]></description>
        <pubDate>Mon, 18 Apr 2011 10:22:26 +0200</pubDate>
        <category>Zeitungsarchiv</category>
      </item>
      <item>
        <title>„Eine große Freude“</title>
        <link>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=322</link>
        <guid>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=322</guid>
        <description><![CDATA[&lt;strong&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.pnn.de/pm/392840/' target='_blank'&gt;Potsdamer Neueste Nachrichten - Zum Artikel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
Von Henry Klix
&lt;strong&gt;Bei der Obstweinverkostung fürs Blütenfest wurde es mit jedem Glas lustiger (15.04.11)&lt;/strong&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Werder (Havel) - Obstweinverkostung am Mittwochabend bei der „Muckerschen“: Erst saßen alle streng um die Tische, dann wurde immer lauter gelacht. „Ist ja wie bei ,Dinner for one’“, entfuhr es Ex-Blütenkönigin Astrid Milde, als der Chef des Obstbauvereins, Walter Kassin, mit einer Flasche Himbeerwein über den Teppichrand stolperte. „The same procedure as every year“, wurde vom anderen Tisch geraunt. Eine vom Werderaner Obst- und Gartenbauverein geladene Jury hatte die hausgemachten Obstweine der neuen Saison zu beurteilen, „Vorglühen“ zum Blütenfest.

18 Obstbauern und Mucker hatten ihre aktuellen Kreationen eingereicht – in der Hoffnung auf eine gute Bewertung. Denn in acht Sortenkategorien wird wieder die „Goldene Kruke“ vergeben, die schon in den vergangenen Jahren den Verkauf beim Baumblütenfest (30. April bis 8. Mai) ganz enorm ankurbelte. Für die Jury harte Arbeit, die man sich besser teilte: Aus den 18 Jurymitgliedern – darunter Obstfachleute, Blütenfestfreunde, ehemalige und die amtierende Baumblütenköniginnen – wurden drei Gruppen gebildet, die dann jeweils 33 Weine zu bewerten hatten. 
&lt;center&gt;&lt;table width=&quot;550&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;30&quot; align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/lupe.jpg&quot; alt=&quot;vergrößern&quot; width=&quot;25&quot; height=&quot;24&quot;longdesc=&quot;Bild vergrößern&quot; /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;520&quot;&gt; &lt;span class=&quot;Stil1&quot;&gt;Anklicken zum vergrößern | &lt;a href='http://www.baumbluete.de' target='_blank'&gt;&amp;copy; www.baumblüte.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href=&quot;/images/photoalbum/album_294/dsc07506.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; onClick=&quot;return hs.expand(this)&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/photoalbum/album_294/dsc07506.jpg&quot; alt=&quot;Obstweinverkostung&quot; width=&quot;550&quot; border=&quot;1&quot; class=&quot;photogallery_photo&quot; style=&quot;border: 0px solid; &quot; title=&quot;Klicken, um volle Größe zu sehen&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;/a&gt;In der Bewertung sicherer geworden: Blütenkönigin Jessica Seiffert.

Zwischendurch wurde mit Wasser, Brot und Käsewürfeln neutralisiert.

Zwar gibt es mit „Werder Frucht“ und „Christine Berger“ zwei große Unternehmen, die Fruchtweine in gleichmäßiger Qualität und mit konstant zwölf Prozent Alkoholgehalt produzieren. Dafür warten die kleinen Produzenten mit außergewöhnlichen Geschmackserlebnissen und originären Namen wie „Saure Barbara“ oder „Frauenfänger“ auf.

Klarheit, Bukett, Farbe und Geschmack waren am Mittwochabend zu beurteilen, alles muss zur Obstsorte passen. So mischen Experten der Schattenmorelle noch ein paar Saphir- oder Topas-Kirschen bei, um das dezent-bittere Sauerkirscharoma zu verfeinern. Klebrige Finger blieben nicht aus, und manches Jurymitglied fühlte sich durch drastische Bemerkungen seines Sitznachbarn („schmeckt irgendwie nach Terpentin“) im Urteil beeinflusst. Die positiven Bemerkungen überwogen natürlich. Und Baumblütenkönigin Jessica Seiffert stellte erfreut fest, dass sie während ihrer Amtszeit in der Beurteilung von Obstweinen viel sicherer geworden ist. „Man weiß inzwischen, was im Glas ist.“

Maximal 20 Punkte gab es für alle vier Bewertungskriterien. Punktsieger des Abends war ein besonders duftiger Holunderblütenwein, dessen Geruch und Aroma durch und durch überzeugten. „Eine große Freude“, wie Sigmar Wilhelm vom Obst- und Gartenbauverein befand. „Als ob die Blüte konserviert ist.“ Im Schnitt gab es 18 Punkte für dieses Mai-Erlebnis. Fast genauso gut schnitt ein erfrischender Rhabarbertropfen ab, „besonders ausgeglichen in Zucker und Säure“, wie es hieß. Platz drei ein Erdbeerwein, er brachte es auf einen Punkteschnitt von 17. Alles in allem eine bemerkenswerte Tendenz, denn gemeinhin gehören Sauerkirsche und schwarze Johannisbeere zu den beliebtesten Obstweinen.

Zum Goldene-Kruken-Kult gehört, dass die Siegernamen erst kurz vor dem Fest bekanntgegeben werden. Doch die wollte am Ende ohnehin keiner mehr wissen. Zum Ausklang holte die „Muckersche“ noch eine Schellackplatte aus den 1920er Jahren vom legendären Paul Godwin aus dem Regal – und leitete damit den gelösten Teil des traditionsreichen Abends ein. Vom Obstwein auf der Bismarckhöhe wird da gesungen, vom tiefen Glas. Und im Refrain heißt es werbewirksam: „Wenn in Werder die Blüten blühn, dann ist Frühling in Berlin.“&lt;/div&gt;]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 Apr 2011 10:49:14 +0200</pubDate>
        <category>Zeitungsarchiv</category>
      </item>
      <item>
        <title>Ananaswein ist ausgeschlossen</title>
        <link>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=321</link>
        <guid>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=321</guid>
        <description><![CDATA[&lt;strong&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12062673/60889/Zur-Verleihung-der-diesjaehrigen-Goldenen-Kruke-sind-nur.html' target='_blank'&gt;Märkische Allgemeine Zeitung - Zum Artikel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
Von Enrico Bellin
&lt;strong&gt;Zur Verleihung der diesjährigen „Goldenen Kruke“ sind nur noch einheimische Sorten zugelassen&lt;/strong&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;WERDER - „Sieben Fässer Wein können uns nicht gefährlich sein.“ Sieben Fässer hält Roland Kaiser also noch aus, aber ob er auch die 99 Sorten aus der Verkostung für die Verleihung der Goldenen Kruke überstehen würde?

Die 17 Jurymitglieder waren mit der Probe am Mittwoch Abend im Werderaner Café „Muckerstube“ jedenfalls gut beschäftigt. „Wir haben sie in drei Gruppen eingeteilt, trotzdem hatte jeder von ihnen mehr als 30 Weine zu bewerten,“ sagte Weinbauer Manfred Lindicke, der gemeinsam mit Walter Kassin vom Obstbauverein die Weinverkostung leitete. Jeder Juror durfte pro Wein maximal 20 Punkte vergeben. Neben dem Geschmack war dabei auch die Farbe des Weines entscheidend. „Ein Stachelbeerwein sollte eher rosa sein, die rote Johannisbeere dagegen tiefrot,“ erklärte Lindicke zu Beginn.

„Besonders schwierig ist die Bewertung bei den ersten Weinen einer Sorte, da fehlt noch der Vergleich,“ fand die ehemalige Blütenkönigin Doreen Schüler. Neben ihr gehörten drei ehemalige Majestäten sowie die aktuelle Königin zur Jury, weiterhin Mitglieder des Obstbauvereins und andere „verdiente Werderaner“.
&lt;center&gt;&lt;table width=&quot;550&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;30&quot; align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/lupe.jpg&quot; alt=&quot;vergrößern&quot; width=&quot;25&quot; height=&quot;24&quot;longdesc=&quot;Bild vergrößern&quot; /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;520&quot;&gt; &lt;span class=&quot;Stil1&quot;&gt;Anklicken zum vergrößern | &lt;a href='http://www.baumbluete.de' target='_blank'&gt;&amp;copy; www.baumblüte.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href=&quot;/images/photoalbum/album_294/dsc07383.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; onClick=&quot;return hs.expand(this)&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/photoalbum/album_294/dsc07383.jpg&quot; alt=&quot;Obstweinverkostung&quot; width=&quot;550&quot; border=&quot;1&quot; class=&quot;photogallery_photo&quot; style=&quot;border: 0px solid; &quot; title=&quot;Klicken, um volle Größe zu sehen&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;/a&gt;
„Das hat sich über die Jahre so entwickelt,“ sagte Walter Kassin. Die Weine wurden anonym mit einer Nummer versehen verkostet. Das es dabei durchaus Qualitätsunterschiede gab, zeigten Zwischenrufe der Tester wie „Bring doch mal was, was schmeckt.“ Am stärksten waren die Differenzen bei den Erdbeerweinen, der schlechteste bekam nur halb so viele Punkte wie der beste. „Erdbeeren sind auch die schwierigste Frucht, ihr Wein bekommt schnell einen ranzigen Geschmack,“ so Weinbauer Lindicke.

Die Goldene Kruke wird in diesem Jahr zum 15. Mal vergeben. „Nach der Wende wurde beim Wein noch viel gepanscht,“ erinnert sich Kassin. Seither entwickelte sich der Weinbau rasch. Die Auszeichnung sollte dafür sorgen, die Qualität des Weines zu verbessern. „Heute ist die Goldene Kruke sehr gut fürs Marketing. Der Effekt der Auszeichnung ist bei den Ständen auf der Baumblüte deutlich zu spüren,“ so Manfred Lindicke. Die Gewinner bekommen ein Zertifikat sowie in diesem Jahr zum ersten Mal eine echte „Goldene Kruke“, die Kassin und Lindicke selbst anfertigten. „Dazu darf sich jeder Gewinner Aufkleber auf die Flaschen machen.“ Laut Lindicke passiert das jedoch selten, da der Wein eher becherweise verkauft wird.

50 Liter müssen von einem Wein mindestens gekeltert sein, damit er die Auszeichnung erhalten kann. Lindicke zufolge sind die dann auf der Baumblüte zum Teil nach einer halben Stunde ausverkauft. 17 einheimische Winzer, größtenteils Hobbybauern, haben ihre Kreationen zur diesjährigen Verleihung angemeldet. Die Preisträger werden auf dem Blütenball bekannt gegeben. In acht Kategorien werden die Goldenen Kruken vergeben. Neu ist diesmal, dass nur einheimische Obstsorten vergoren werden durften. Exoten wie Ananaswein sind damit aus der Wertung.&lt;/div&gt;]]></description>
        <pubDate>Fri, 15 Apr 2011 10:41:37 +0200</pubDate>
        <category>Zeitungsarchiv</category>
      </item>
      <item>
        <title>Der Hecht in der Falle</title>
        <link>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=320</link>
        <guid>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=320</guid>
        <description><![CDATA[&lt;strong&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.pnn.de/pm/392377/' target='_blank'&gt;Potsdamer Neueste Nachrichten - Zum Artikel&lt;/a&gt;

Havelfischer über schnell sinkende Hochwasserstände verärgert: „Wir haben keine richtige Lobby“ (14.04.11)&lt;/strong&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Werder (Havel) - Über 1,60 Meter hoch stand die Havel im Januar in Ketzin. Im Flussverlauf zwischen Potsdam und Brandenburg (Havel) waren Ufer überschwemmt, die Wehre zwischen Spandau und Rathenow blieben offen. Solche Hochwasser sorgten einst für eine Auffrischung der Fischbestände. Doch daraus ist zum Ärger vieler Fischer nichts geworden: Der Pegel ist schnell wieder auf einen Meter gesunken. Er hätte sich gewünscht, dass das langsamer geht, sagt Werders Fischer Tobias Mai. Mittels der acht Havelwehre hätte man den Prozess verzögern können. Doch die Chance auf eine Erholung der Fischbestände sei vertan worden. „Die Fischer haben eben keine richtige Lobby“, bedauert Mai.

Besonders Hechte nutzen überschwemmte Wiesen zum Laichen. Die Brut schlüpft nur im flachen Wasser, so Mai. Dieser Tage wäre es soweit gewesen. Doch die Laichgebiete sind längst wieder trocken gefallen. Teilweise kommen erwachsene Hechte aus abgeschnittenen Tümpeln nicht zurück in den Fluss, „Fischfallen“ nennen das die Fachleute. „Da kreisen jetzt Fischadler und Möwen.“
&lt;center&gt;&lt;table width=&quot;550&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;30&quot; align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/lupe.jpg&quot; alt=&quot;vergrößern&quot; width=&quot;25&quot; height=&quot;24&quot;longdesc=&quot;Bild vergrößern&quot; /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;520&quot;&gt; &lt;span class=&quot;Stil1&quot;&gt;Anklicken zum vergrößern | &lt;a href='http://www.pixelio.de.de' target='_blank'&gt;&amp;copy; Esther Braune | PIXELIO&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href=&quot;/images/photoalbum/album_234/482010_r_k_b_by_esther-braune_pixelio.de.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; onClick=&quot;return hs.expand(this)&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/photoalbum/album_234/482010_r_k_b_by_esther-braune_pixelio.de.jpg&quot; alt=&quot;Der Hecht in der Falle&quot; width=&quot;550&quot; border=&quot;1&quot; class=&quot;photogallery_photo&quot; style=&quot;border: 0px solid; &quot; title=&quot;Klicken, um volle Größe zu sehen&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;/a&gt;

Auch Ronald Menzel vom Landesfischereiverband Brandenburg hält den Umgang mit den Havel-Staustufen für problematisch. Schriftlich hat er sich ans Wasser- und Schifffahrtsamt gewandt. Als Vorstandschef der Fischereigenossenschaft Brandenburg (Havel) hat er auch die Wasserbehörden in Potsdam-Mittelmark, Havelland und Brandenburg (Havel) angeschrieben. Millionen einheimischer Fische hätten sich Anfang März in Überschwemmungsbereichen zwischen Ketzin und Rathenow befunden, heißt es im Schreiben. Die „viel zu schnell“ sinkenden Pegel bezeichnete Menzel als „unverantwortlich“. Seine Bitte ans Wasser- und Schifffahrtsamt, für ein „langsames Absenken im Interesse des heimischen Fischbestandes“ zu sorgen, blieb ungehört.

Menzel ist klar, dass es widerstreitende Interessen gibt. „Aber wenn man die natürlichen Überschwemmungswiesen jedes Jahr nutzen würde, würde dort auch niemand mehr hinziehen“, so Menzel gegenüber den PNN. Er plädiert für eine Neustrukturierung der sogenannten „Staubeiräte“, in denen die verschiedenen Interessenträger mit der Schifffahrt über die „Stauziele“ beraten, die dann mit offenen oder geschlossenen Wehren umgesetzt werden. Für Ketzin wurden zuletzt für den Sommer 95 Zentimeter, für den Winter 1,05 Meter festgelegt. Die Fischer hätten sich zumindest bis April 1,30 gewünscht.

Aus Menzels Sicht ist es nicht allein das wirtschaftliche Interesse der Fischer und ihrer Kunden an regionalen Produkten, das für eine Förderung der Fischbestände spricht. Am Angeltourismus hänge „eine ganze Infrastruktur“. „Wenn die Leute hier nichts angeln, machen sie woanders Urlaub.“ Auch der Naturschutz könne nicht an der Wasseroberfläche Halt machen. Dass Fische und Fischbrut in Fischfallen verenden oder zum Opfer von Beutemachern werden, sei nicht hinzunehmen. „Fische haben auch ein Recht auf Leben.“

Gerhard Löper vom Wasser- und Schifffahrtsamt Brandenburg kann den Ärger der Fischer nachvollziehen. Bei den „Stauzielen“ müssten aber auch die Interessen der Seeanrainer und Landwirte beachtet werden. „Bei 1,20 Meter in Ketzin jammern die ersten.“ Ein Campingplatz an der Havel würde heute anders aussehen als vor 30 Jahren, „da gibt es technische und sanitäre Einrichtungen und befestigte Straßen, die kaputt gehen können“, so Löper. Landwirte würden zwar Entschädigungen bekommen, wenn sie ihre Wiesen verwässern. „Irgendwann wollen sie aber rauf, und nahrhaftes Gras wächst bei Dauer-Hochwasser auch nicht.“

Löper regt an, dass die Fischer zur nächsten öffentlichen Staubeiratssitzung kommen, wenn die Stauziele für die nächsten zwölf Monate festgelegt werden. „Wenn die Fischer etwas ändern wollen, müssen sie versuchen, es bei ihren Landräten im Staubeirat durchzusetzen.“

Sitzung des Staubeirats für Spandau bis Havelberg am 19. April um 9 Uhr im TGZ Brandenburg (Havel), Friedrich-Franz-Straße 19.&lt;/div&gt;]]></description>
        <pubDate>Thu, 14 Apr 2011 08:46:38 +0200</pubDate>
        <category>Zeitungsarchiv</category>
      </item>
      <item>
        <title>Großhandel will Obstbau retten</title>
        <link>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=319</link>
        <guid>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=319</guid>
        <description><![CDATA[&lt;strong&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.pnn.de/pm/388861/' target='_blank'&gt;Potsdamer Neueste Nachrichten - Zum Artikel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
Von Henry Klix
&lt;strong&gt;Partnerschaft ermöglicht Neuanpflanzung im Havelland / Humboldt-Uni plant Versuchsanlage (01.04.11)&lt;/strong&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Werder (Havel) - Für die Werderaner Obstbauregion gibt es wieder leise Hoffnung: Die Frucht-Express GmbH aus Groß Kreutz mit der Havelfrucht GmbH planen für das kommende Jahr gemeinsam die Anlage neuer Apfelplantagen. Und die Berliner Humboldt-Universität denkt darüber nach, mit Partnern aus der Region eine Versuchsanlage für den havelländischen Obstbau ins Leben zu rufen.

Frucht-Express-Geschäftsführer Bernd Raeuber bestätigte gestern gegenüber den PNN, dass eine Partnerschaft zwischen Großhandel und Obstbau geplant sei. Derzeit würden zwischen Glindow und Groß Kreutz Flächen dafür angepachtet. Im ersten Schritt sei für das kommende Jahr geplant, auf 20 Hektar neue Äpfelbäume für die Vermarktung im Lebensmitteleinzelhandel zu pflanzen. Mit den ersten Erträgen sei in fünf Jahren zu rechnen. „Wenn wir hier nicht schnell Äpfel pflanzen, haben wir mit ,Werder Frucht’ bald nichts mehr zu vermarkten“, so Raeuber. Die „Werder Frucht Vermarktungsgesellschaft“ ist eine Tochter von Frucht-Express.

Mittelfristig würden angesichts der überalterten Schläge deutlich mehr als 20 Hektar benötigt, so Raeuber. &lt;center&gt;&lt;table width=&quot;550&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;30&quot; align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/lupe.jpg&quot; alt=&quot;vergrößern&quot; width=&quot;25&quot; height=&quot;24&quot;longdesc=&quot;Bild vergrößern&quot; /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;520&quot;&gt; &lt;span class=&quot;Stil1&quot;&gt;Anklicken zum vergrößern | &lt;a href='http://www.wochenmarktfoto.com' target='_blank'&gt;&amp;copy; Gérard Lorenz&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href=&quot;/images/photoalbum/album_234/obstbau-werder.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; onClick=&quot;return hs.expand(this)&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/photoalbum/album_234/obstbau-werder.jpg&quot; alt=&quot;Obst aus Werder&quot; width=&quot;550&quot; border=&quot;1&quot; class=&quot;photogallery_photo&quot; style=&quot;border: 0px solid; &quot; title=&quot;Klicken, um volle Größe zu sehen&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;/a&gt;

Deshalb seien weitere Investitionen und Partnerschaften geplant. Denn Obst und Gemüse aus Werder an den Einzelhandel zu verkaufen, sei kein Problem, der Bedarf sei riesig. „Ich könnte deutlich mehr verkaufen als ich habe.“ Allerdings müssten die Obstbauern die geforderten Mengen und Sorten bereitstellen.

Die Havelfrucht GmbH ist seit Jahren als Zulieferer für den Großhandel tätig und bewirtschaftet inzwischen 150 Hektar Kirsch- und Apfelplantagen und 100 Hektar Getreideäcker. Die letzte Obstanpflanzung fand vor sechs Jahren statt, sagte Havelfrucht-Geschäftsführer Thomas Giese den PNN. „Ich müsste zur Reproduktion an sich jedes Jahr vier bis fünf Hektar Obstkulturen pflanzen. Mit der Partnerschaft „bin ich erstmal wieder auf dem Laufenden.“ Überalterte Schläge sollen dafür gerodet werden, um sie nach zweijähriger Ruhezeit wieder für den Obstanbau zur Verfügung zu haben.

Giese und Raeuber appellierten an die Stadt Werder, die Brauchwasserversorgung zu erhalten. Die Stadt will durch ein Gutachten prüfen lassen, ob die teure Sanierung der maroden Brauchwasseranlage wirtschaftlich ist oder nicht besser Brunnen gebohrt werden. Giese sieht Probleme für den Grundwasserspiegel, wenn jeder Bauer seinen eigenen Brunnen bekommt. Zudem sei das Brauchwasser aus dem Glindowsee für die Obstplantagen wegen seines Nährstoffgehalts und der Temperatur mit vielen Vorteilen verbunden. Die Obstbauern wünschten sich bei solchen Themen mehr Rückendeckung durch die Wissenschaft, sagte Raeuber. Die könnte es bald geben.

Denn die Humboldt-Universität plant in der Region den Bau einer fünf bis zehn Hektar großen Versuchsanlage für den Obstbau. Das war das Ergebnis eines Treffens von Wissenschaftlern der landwirtschaftlich-gärtnerischen Fakultät mit Vertretern des Obstbaus, zu dem der „Förderverein Mittlere Havel“ am Mittwochabend eingeladen hatte. Die Fakultät hatte vor drei Jahren mit Brandenburgs Agrarministerium eine Studie zur Situation des märkischen Obstbaus erstellt, Jochen Flenker war daran beteiligt. Demnach liegen die Erträge pro Hektar bis zur Hälfte unter dem deutschen Schnitt. Die Apfel- und Kirschanbauflächen in Brandenburg sind seit 2002 um 20 bis 25 Prozent zurückgegangen. Durch die erneuerbaren Energien habe sich die Flächensituation in jüngster Zeit weiter zugespitzt, so Flenker. Geht die Entwicklung weiter, könnte der Obstbau in Brandenburg in den nächsten Jahren verschwinden, fürchtet Flenker – und damit rund um Werder eine traditionsreiche Kulturlandschaft.

Bei der Verbesserung des Renommees und der Ertragssituation könnte die Uni hilfreich sein. Der Wunsch nach einer Versuchsanlage bestehe in seiner Fakultät seit Jahren, so Flenker gegenüber den PNN. „Allerdings war das auf herkömmlichen Förderwegen nicht zu finanzieren.“ Jetzt werde gemeinsam mit dem Land nach erfolgversprechenderen Wegen gesucht. Der havelländische Obstbau könnte von einer Versuchsanlage sehr profitieren, meint Flenker. Auf der Beispielanlage könnten Obstbauern sehen, was hier an Sorten, Pflanzenschutz oder Bewässerung möglich und sinnvoll ist und welche Investitionen nötig sind. „Es wäre ein Zeichen, dass in der Region wieder etwas zu dem Thema stattfindet.“ Auch eine Zusammenarbeit mit Frucht-Express soll geprüft werden. &lt;/div&gt;]]></description>
        <pubDate>Sat, 02 Apr 2011 07:49:48 +0200</pubDate>
        <category>Zeitungsarchiv</category>
      </item>
      <item>
        <title>Nicht die Fahne wechseln</title>
        <link>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=318</link>
        <guid>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=318</guid>
        <description><![CDATA[&lt;strong&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.pnn.de/pm/388303/' target='_blank'&gt;Potsdamer Neueste Nachrichten - Zum Artikel&lt;/a&gt;

Werderaner Heimatverein will nach Probeabstimmung bei grün-weiß-rot bleiben (31.03.11)&lt;/strong&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Werder (Havel) - Grün-weiß-rot? Weiß-rot-grün? Werders Heimatverein hat sich dafür ausgesprochen, nicht die Fahne zu wechseln. In einer Probeabstimmung beim jüngsten Vereinsstammtisch habe sich keines der Mitglieder für eine Farbänderung ausgesprochen, sagte Vereinsmitglied und Heimathistoriker Baldur Martin den PNN. Eine „erste Fahne“ der Stadt sei nicht belegbar, so Martin. „Es ist deshalb wie die Frage nach Henne oder Ei, welche Farbfolge eher da war.“

Die Diskussion war durch Christian Zube ausgelöst worden, der als IT-Spezialist im Rathaus arbeitet und privat die Internetseite www.baumblüte.de betreibt. Bei Recherchen für seine Seite war er im Stadtarchiv auf eine Postkarte von 1942 mit einer weiß-rot-grünen Fahne gestoßen. Seitdem setzt er sich für „die originale Farbfolge“ ein. Er beruft sich auch auf seine Familie, die früher zur Baumblüte weiß-rot-grün flaggte, und Aussagen seiner Großmutter Waltraud Zube. Sie stammte aus einer alten Werderschen Obstzüchterdynastie. 

&lt;center&gt;&lt;table width=&quot;550&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;30&quot; align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/lupe.jpg&quot; alt=&quot;vergrößern&quot; width=&quot;25&quot; height=&quot;24&quot;longdesc=&quot;Bild vergrößern&quot; /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;520&quot;&gt; &lt;span class=&quot;Stil1&quot;&gt;Anklicken zum vergrößern | &lt;a href='http://www.baumbluete.de' target='_blank'&gt;&amp;copy; David Sommerfeld&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href=&quot;/images/photoalbum/album_234/2011-weis-rot-gruen-die-zweite.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; onClick=&quot;return hs.expand(this)&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/photoalbum/album_234/2011-weis-rot-gruen-die-zweite.jpg&quot; alt=&quot;Postkarte von David Sommerfeld&quot; width=&quot;550&quot; border=&quot;1&quot; class=&quot;photogallery_photo&quot; style=&quot;border: 1px solid; &quot; title=&quot;Klicken, um volle Größe zu sehen&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/center&gt;&lt;i&gt;Bildunterschrift PNN: Schwarzweiß, trotzdem eindeutig: Karte der Bismarckhöhe. Foto: Sammlung Sommerfeld&lt;/i&gt;

Im September 1989 hatten Werders Stadtverordnete das Stadtwappen und die grün-weiß-rote Farbfolge festgelegt. Vorausgegangen waren Recherchen des inzwischen verstorbenen Heimatforschers Reimar Golz, der bei der Farbfolge der Fahne auf die Heraldik und historische Postkarten verwiesen hatte. Zube hat derweil weiter recherchiert: Auf alten Postkarten hat er die Farbwerte der Fahnen mit dem Computerprogramm Photoshop angemessen. Auch der Werder- Postkartensammler David Sommerfeld hat für Zube nachgezählt. Unterm Strich waren 82 Fahnen schwarz-weiß-rot, zwei weiß-rot-grün und eine grün-weiß-rot. Die schwarz-weiß-rote Reichsfahne sei durch Reimar Golz womöglich als grün-weiß-rot interpretiert worden, meint Zube. Er führt auch alte Farbfotos aus der DDR-Zeit an, unter anderem vom Karnevalsverein, auf denen die weiß-rot-grüne Fahne zu sehen sei.

Was die Aussagekraft alter Postkarten angeht, gibt man sich im Heimatverein derweil skeptisch: „Die Karten wurden häufig coloriert, es gibt solche und solche“, sagt Baldur Martin. „Früher hat man sich wahrscheinlich gar keine Gedanken darüber gemacht.“ Nach dem Wissensstand des Heimatvereins könnte die Farbfolge möglicherweise in der Nazizeit in weiß-rot-grün gewechselt sein. „Eine Erklärung dafür haben wir aber auch nicht gefunden.“ Zumindest würde das jedoch eher gegen eine Abkehr von der geltenden Farbfolge sprechen, findet Martin.

In der Sache geforscht hat auch Heimatvereinsmitglied Detlef Tympel. Unterm Strich habe sich gezeigt, dass die heutige Farbfolge heraldisch und optisch korrekt sei. „Und mit weiß-rot-grün hätten wir die Farben der Bulgarienfahne“, so Tympel. Gegen den märkischen Himmel sei das Weiß kaum erkennbar. „Das sieht aus, als wenn es nur zwei Farben gibt.“ Zudem warnt er vor den Kosten eines Farbwechsels: „Es würde Tausende Euro kosten, wenn Vereine und Gewerbetreibende die Farben, auf die sie ihre ganze Werbung aufgebaut haben, verändern müssten.“

Das sieht auch Baldur Martin so. Die bislang vorgebrachten Argumente für einen Farbwechsel reichen ihm nicht. „Das ist im Vergleich zum Gutachten von Reimar Golz nicht sehr stichhaltig.“ Ein Wechsel würde allenfalls infrage kommen, wenn ein Farbwechsel „per order mufti“ aus politischen Gründen und gegen den Willen der Stadtverordneten angeordnet worden wäre. „Davon kann nicht die Rede sein.“ Immerhin sieht er die Debatte als Anstoß, mit der allgegenwärtigen Nachbearbeitung von Fotografien aufzuhören. „Die Echtheit eines Fotos ist ein hoher Wert.“ Henry Klix&lt;/div&gt;]]></description>
        <pubDate>Thu, 31 Mar 2011 11:51:43 +0200</pubDate>
        <category>Zeitungsarchiv</category>
      </item>
      <item>
        <title>Wenn die Akazie blüht, gehen die Fischer an Land</title>
        <link>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=317</link>
        <guid>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=317</guid>
        <description><![CDATA[&lt;strong&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.pnn.de/pm/387432/' target='_blank'&gt;Potsdamer Neueste Nachrichten - Zum Artikel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
Von Peter Könnicke 
&lt;strong&gt;Heimatkunde-Lektion und Wissenstests für Bewerberinnen um den Thron der Baumblütenkönigin (28.03.11)&lt;/strong&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Werder (Havel) - Irgendwann an diesem Samstagnachmittag waren die Rollenklischees hergestellt. Die Männer hatten ihr Spielzeug herausgeholt: luftbetriebene Astscheren und -sägen, womit sie begeistert unteramdicke Äste durchtrennten. Unbeeindruckt von so viel männlichem Eifer nippten die Damen der Gesellschaft an diversen Obstweinen und philosophierten kichernd über Süffigkeit und Geschmack. „So ist die Arbeitsverteilung richtig“, konstatierte Katharina Lindicke.

Bloß gut, dass sie es lustig fand – immerhin gehört sie als Vertreterin des Werderaner Weinbauvereins zur Jury, die auch in diesem Jahr die neue Baumblütenkönigin bestimmt. Und die sieben Bewerberinnen waren es eben, die eher dem Obstwein zugetan waren, als aufmerksam zu verfolgen, wie die beiden Obstbauern Heiko Wels und Frank Wache Exemplare ihres Gerätearsenals präsentierten. 
&lt;center&gt;&lt;table width=&quot;550&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;30&quot; align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/lupe.jpg&quot; alt=&quot;vergrößern&quot; width=&quot;25&quot; height=&quot;24&quot;longdesc=&quot;Bild vergrößern&quot; /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;520&quot;&gt; &lt;span class=&quot;Stil1&quot;&gt;Anklicken zum vergrößern | &lt;a href='http://www.baumbluete.de' target='_blank'&gt;&amp;copy; www.baumblüte.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href=&quot;/images/photoalbum/album_234/fischer_mai.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; onClick=&quot;return hs.expand(this)&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/photoalbum/album_234/fischer_mai.jpg&quot; alt=&quot;Fischer Mai auf der Insel&quot; width=&quot;550&quot; border=&quot;1&quot; class=&quot;photogallery_photo&quot; style=&quot;border: 1px solid; &quot; title=&quot;Klicken, um volle Größe zu sehen&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;/a&gt;

Aber so eine Kandidatenkür ist auch nicht ohne. Zum Programm gehört traditionell eine Besuchs- und Lerntour zu den Orten, die die Region wirtschaftlich geprägt und touristisch bekannt gemacht haben. „Weinbau, Obstbau und Fischerei“, dozierte Obstzüchter Wache. Nach der Visite bei den Weinbauern auf dem Wachtelberg und dem Frucht-Erlebnis-Garten in Petzow machten die sieben Thronanwärterinnen Station auf dem Glindower Obsthof Wels. Zehn Obstgehölze galt es hier zu bestimmen. Lackierte Fingernägel tasteten vorsichtig über Knospen, „die nachher Blätter werden“, wie Victoria Tremel fachkundig bemerkte. Es wurde geschnuppert und mit weiblichen Charme um Hilfe gebettelt. „Schwierig“, fand Alina Koplin die Prüfung, während Juror Wels beschwichtigte, dass das königliche Schicksal nicht ausschließlich von der Anzahl der richtig bestimmten Obstsorten abhängig ist. „Sie sollen ja keine Gärtnerinnen werden“, sagte er.

Schlagfertig indes müsse die künftige Hoheit sein, benannte er ein Kriterium. „Wir brauchen eine Baumblütenkönigin, die uns nicht bloßstellt, wenn sie beim Blütenfest in die Gärten kommt und von Berlinern gefragt wird, unter welchen Bäumen sie denn gerade sitzen.“ Bei Katharina Blum hätten die Obstbauer da wenig Sorge. Alle zehn Gehölze hat die 25-Jährige korrekt bestimmt. Im Familiengarten seien alle Obstsorten des Havellandes zu finden, verrät sie. „Da habe ich seit Mitte Januar jeden Tag geübt.“

Wäre profunde Heimatkenntnis entscheidend für die Thronbesetzung, hätte Fischer Wilhelm Mai gute Chancen. Andere Vorzüge einer Königin erfüllt der robuste Ur-Werderaner naturgemäß nicht. Seine heimatkundliche Lektion aber ließ die sieben Damen nicht unbeeindruckt. „Ich hab ja schon einiges gewusst“, meinte Karola Schulz, „aber hier habe ich noch viel Interessantes erfahren.“ Etwa von 27 Bergen im Schwielowsee, sodass man im Wasser stehen kann. Oder dass es einst 36 Fischer in Werder gab, die in ihre Netze 800 bis 1200 Knoten pro Stunde knüpfen konnten und die einst alle auch Obstzüchter waren. Denn früher hätten die Netze nur aus Naturfasern – Hanf, Baumwolle, Leinen, Sisal – bestanden, die im warmen Wasser nach ein bis zwei Tagen aufgeweicht waren, sodass Fischen nicht mehr möglich war. „Wenn die Akazie blühte und die Erdbeeren reif waren, gingen die Fischer an Land“, erzählte Mai.

Und während er Stullen mit Lachs und Aal reichte, fragte er listig, was die Damen wohl schätzten, wie alt ein Aal ist, wenn er auf den Tisch kommt. Zu seiner Überraschung wusste Darya Belova die Antwort: „Zwöf bis vierzehn Jahre.“

Nun ist die fünfköpfige Jury gefragt. Jedes Mitglied wird einen Namen aufschreiben, den Zettel in einen Umschlag stecken. Im Werderaner Rathaus wird unter strengster Geheimhaltung der am meisten notierte Name wiederum in einem Kuvert verschlossen, das Bürgermeister Werner Große erst auf dem Blütenball am 29. April – am Vorabend der Festeröffnung – öffnet. &lt;/div&gt;]]></description>
        <pubDate>Mon, 28 Mar 2011 15:50:27 +0200</pubDate>
        <category>Zeitungsarchiv</category>
      </item>
      <item>
        <title>BAUMBLÜTENFEST: Obstbaumsträuße ins Zimmer geholt</title>
        <link>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=316</link>
        <guid>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=316</guid>
        <description><![CDATA[&lt;strong&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12047339/60889/Bewerberinnen-fuer-den-Bluetenthron-mussten-Weinsorten-bestimmen-und.html' target='_blank'&gt;Märkische Allgemeine Zeitung - Zum Artikel&lt;/a&gt;

Bewerberinnen für den Blütenthron mussten Weinsorten bestimmen und Zweige zuordnen (28.03.2011)&lt;/strong&gt;

&lt;center&gt;&lt;table width=&quot;550&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;30&quot; align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/lupe.jpg&quot; alt=&quot;vergrößern&quot; width=&quot;25&quot; height=&quot;24&quot;longdesc=&quot;Bild vergrößern&quot; /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;520&quot;&gt; &lt;span class=&quot;Stil1&quot;&gt;Anklicken zum vergrößern | &lt;a href='http://www.baumbluete.de' target='_blank'&gt;&amp;copy; www.baumblüte.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href=&quot;/images/photoalbum/album_234/jury-2011.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; onClick=&quot;return hs.expand(this)&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/photoalbum/album_234/jury-2011.jpg&quot; alt=&quot;Sieben Bewerberinnen&quot; width=&quot;550&quot; border=&quot;1&quot; class=&quot;photogallery_photo&quot; style=&quot;border: 0px solid; &quot; title=&quot;Klicken, um volle Größe zu sehen&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;/a&gt;Auch in diesen Jahr besteht die Jury des Obst- und Gartenbauvereins, aus folgenden Mitgliedern: Andrea Aulich - Mittelbrandenburgische Sparkasse,  Jaqueline Lorenz - Herbstreith &amp; Fox, Frank Wache - Obst- und Gartenbau Verein e.V., Katharina Lindicke - Weinbau Verein e.V. und Björn Raschick vom Autohaus Raschick. 

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;WERDER - Eine prachtvolle Kutsche, geschmückte Schimmel und ein paar Knappen vorneweg – das ist das gängige Bild eines Hofstaates. Nicht ganz so repräsentativ, dafür aber zeitgemäß, wurden die sieben Anwärterinnen auf den Blütenthron am Samstag in Kleinbussen durch die Werderaner Region kutschiert.

An fünf Orten mussten die angehenden Majestäten vor einer fünfköpfigen Jury nachweisen, was sie über die Region und den Obstbau wissen. „Dabei ist es nicht entscheidend, dass sie jede Antwort kennen.“ Laut Jurymitglied Katharina Lindicke kommt es eher auf Spontanität und Ausstrahlung an. Vorbereitet auf diesen Test haben sich die jungen Damen unterschiedlich: „Ich habe Sträuße aus Obstbaumzweigen ins Zimmer gestellt, um mir die Unterschiede einzuprägen“, sagte Alina Koplin. Die anderen haben sich Karteikarten angelegt oder radelten den Obstpanoramaweg entlang. ... &lt;strong&gt;&lt;a href='http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12047339/60889/Bewerberinnen-fuer-den-Bluetenthron-mussten-Weinsorten-bestimmen-und.html' target='_blank'&gt;MAZ - Zum Artikel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;

&lt;center&gt;&lt;table width=&quot;550&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;30&quot; align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/lupe.jpg&quot; alt=&quot;vergrößern&quot; width=&quot;25&quot; height=&quot;24&quot;longdesc=&quot;Bild vergrößern&quot; /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;520&quot;&gt; &lt;span class=&quot;Stil1&quot;&gt;Anklicken zum vergrößern | &lt;a href='http://www.baumbluete.de' target='_blank'&gt;&amp;copy; www.baumblüte.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href=&quot;/images/photoalbum/album_234/bewerberinnen-weinberg.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; onClick=&quot;return hs.expand(this)&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/photoalbum/album_234/bewerberinnen-weinberg.jpg&quot; alt=&quot;Sieben Bewerberinnen&quot; width=&quot;550&quot; border=&quot;1&quot; class=&quot;photogallery_photo&quot; style=&quot;border: 0px solid; &quot; title=&quot;Klicken, um volle Größe zu sehen&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;/a&gt;v.l.n.r.: Franziska Müller, Alina Koplin, Katharina Blum, Darya Belova, Victoria Tremel, Katharina Beucke, Karola Schulz

Die Gründe für die Bewerbung sind unterschiedlich. „Ich möchte mehr Menschen anregen, die Stadt kennen zu lernen“, so Karola Schulz, die in Ravensburg studierte. Dort hatte sie gegen Vorurteile anzukämpfen wie „bei euch kommt doch nur Essig aus den Trauben“. Franziska Müller möchte auch die anderen Feiern an der Havel bekannter machen: „Neben dem Blütenfest sind gerade für Jüngere auch das Mühlenfest oder der Weihnachtsmarkt interessant.“

Ob auf dem Weinberg von Manfred Lindicke, bei Fischer Mai, dem Obsthof von Heiko Wels in Glindow oder dem Petzower Fruchterlebnisgarten von Christine Berger – überall mussten Weinsorten bestimmt oder Zweige zugeordnet werden. Victoria Tremel nutzte den Stopp bei Christine Bergers Sanddornhof noch für private Absprachen: „Kann man bei Ihnen eigentlich Hochzeiten feiern?“ Noch habe der Freund ihr keinen Antrag gemacht, aber Victoria will vorbereitet sein.

Die potentiellen Hoheiten mussten sich bereits am Mittwoch im Scharfrichterhaus der Jury stellen (MAZ berichtete). Die Ergebnisse der beiden Tests hat die Jury am Samstagnachmittag ausgewertet und sich anschließend auf drei Favoriten geeinigt, unter denen die Juroren die Baumblütenkönigin auswählten. „Im vorigen Jahr hat das mehr als eine Stunde gedauert. Dieses Mal sind es drei Mädchen mehr“, sagt Jacqueline Lorentz vom Sponsor Herbstreit und Fox. Das Ergebnis wird wie immer erst auf dem Baumblütenball am 29. April bekannt gegeben.

Da alle Kandidatinnen von ähnlicher Statur sind, kann nicht einmal die Schneiderin sagen, wer in das Kleid der Blütenkönigin schlüpfen darf. Die Maße werden ihr von der Stadt übermittelt. (Von Enrico Bellin)&lt;/div&gt;]]></description>
        <pubDate>Mon, 28 Mar 2011 09:04:52 +0200</pubDate>
        <category>Zeitungsarchiv</category>
      </item>
      <item>
        <title>Brückenschlag zur Baumblüte</title>
        <link>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=315</link>
        <guid>http://www.baumbluete.de/readarticle.php?article_id=315</guid>
        <description><![CDATA[&lt;strong&gt;Quelle: &lt;a href='http://www.pnn.de/pm/318532/' target='_blank'&gt;Der Tagesspiegel Berlin - Zum Artikel&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;
Von Alexander Fröhlich

&lt;strong&gt;Nur ein Zugang zur Insel Werder? Das gab Probleme. Jetzt wird ein zweiter gebaut – für den Notfall. Die Stadt reagiert mit dem Sicherheitskonzept auch auf das Unglück bei der Loveparade in Duisburg im vorigen Sommer. (26.03.2011 | 19:17 Uhr)&lt;/strong&gt;

&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Werder/Havel – In einem Monat, am 30. April, machen sich wieder zehntausende Menschen auf den Weg nach Werder. Dann wird auf der Havelinsel und bei den Obstbauern das Baumblütenfest gefeiert. Zuletzt ging es allerdings weniger um das Festprogramm, sondern mehr um die Sicherheit. Nun wurden die Bestimmungen verschärft – nach monatelanger Debatte. „Sicherheit geht vor“, sagt Bürgermeister Werner Große (CDU).

Eine bislang nur für Einsatzkräfte vorgesehene Pontonbrücke des Technischen Hilfswerks neben der Inselbrücke – bisher der einzige Zugang – wird verbreitert und kann im Notfall für Besucher geöffnet werden. Rundherum werden weniger Verkaufsstände aufgebaut, was Platz schafft.

Mehr Ordner sollen die Besucherströme lenken. Alle Einsatzkräfte – also Polizei, Rettungsdienst, Mitarbeiter der Stadt und die Bundespolizei – richten in der Feuerwache eine Leitstelle ein. Sie werden zudem mit Digitalfunkgeräten ausgestattet, weil vergangenes Jahr auf dem Blütenfest das Handynetz zusammengebrochen war.

Zudem können Dampfer im Notfall die Besucher von der Insel an zwei Sammelstellen evakuieren. Insgesamt elf Notunterkünfte in öffentlichen Gebäuden und Kirchen rund um das Festgebiet stehen bereit. Und für den Transport von Schwerverletzten soll es drei Hubschrauberlandeplätze geben. 
&lt;center&gt;&lt;table width=&quot;550&quot; border=&quot;0&quot; cellspacing=&quot;0&quot; cellpadding=&quot;0&quot;&gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;30&quot; align=&quot;center&quot; valign=&quot;middle&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/lupe.jpg&quot; alt=&quot;vergrößern&quot; width=&quot;25&quot; height=&quot;24&quot;longdesc=&quot;Bild vergrößern&quot; /&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;520&quot;&gt; &lt;span class=&quot;Stil1&quot;&gt;Anklicken zum vergrößern | &lt;a href='http://www.baumbluete.de' target='_blank'&gt;&amp;copy; www.baumbluete.de&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/table&gt;&lt;a href=&quot;/images/photoalbum/album_234/hoher-weg-2010.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot; onClick=&quot;return hs.expand(this)&quot;&gt;&lt;img src=&quot;/images/photoalbum/album_234/hoher-weg-2010.jpg&quot; alt=&quot;Hoher Weg zum 131. Baumblütenfest&quot; width=&quot;550&quot; border=&quot;1&quot; class=&quot;photogallery_photo&quot; style=&quot;border: 0px solid; &quot; title=&quot;Klicken, um volle Größe zu sehen&quot; /&gt;&lt;/center&gt;&lt;/a&gt;

Und es wird auch insgesamt etwas ruhiger zugehen, wenn bis zum 8. Mai auf der Insel gefeiert wird: Zwar ist ein Auftritt der Ostrock-Band Karussell geplant, es soll aber keine große Bühne aufgebaut werden, die zusätzliche Besucher anlockt. Im vergangenen Jahr kamen nach Angaben der Stadt mehr als eine halbe Million Besucher, die über die Obsthöfe schlenderten, den Trubel genossen und auch so manches Glas Obstwein probierten – ob Himbeere, Pflaume, Kirsche oder Rhabarber.

Die Stadt reagiert mit dem in dieser Woche beschlossenen Sicherheitskonzept auf das Unglück bei der Loveparade in Duisburg im vorigen Sommer, aber auch auf einen Vorfall beim Baumblütenfest vergangenes Jahr: Da ging auf der Brücke zur Havelinsel für eine Stunde nichts mehr. Ein Krankenwagen und ein Gülle-Laster steckten fest, Besucher wollten von der Brücke klettern, die Polizei konnte den Stau nur mit aller Mühe entwirren. Und am Bahnhof wurden durch den Massenandrang 17 Menschen verletzt; die Bundespolizei musste zudem den gesamten Bahnverkehr einstellen lassen, weil Festbesucher meinten, über die Gleise spazieren zu müssen.

Damals bekam der Potsdamer Polizeipräsident Rainer Kann eine Ahnung davon, wie solch eine Situation im schlimmsten Fall enden kann. „Ich möchte das nicht noch einmal erleben“, sagte Kann und hat Nachbesserungen von der Stadtspitze gefordert. Denn die Inselbrücke könne – ähnlich wie der Tunnel in Duisburg – zum Flaschenhals bei einer Panik oder bei Rettungsaktionen werden. Zugleich mahnte der Landkreis Potsdam-Mittelmark nach dem Unglück bei der Loveparade einen neuen Evakuierungsplan an. Seitdem wurde wild diskutiert: Eine Pontonbrücke der Bundeswehr war im Gespräch, es fielen scharfe Worte gegen die Polizei, der Bürgermeister dachte sogar laut über eine Absage des Baumblütenfestes nach.

Jetzt ist der Streit vom Tisch, für das neue Konzept gibt es sogar Lob vom Tüv Rheinland: „Außerordentlich schlüssig und sehr praktikabel“ sei es, die Schwachstellen seien beseitigt. Auch Polizeipräsident Kann ist nun zufrieden.

Das Fest wird schon seit 1879 organisiert, damals hielt der erste Sonderzug aus Berlin in Werder, die Baumblüte wurde zum Volksfest. Los geht es traditionell mit dem Eröffnungsball am 29. April: Sieben junge Frauen wollen zur Baumblütenkönigin gekürt werden.&lt;/div&gt;]]></description>
        <pubDate>Sat, 26 Mar 2011 21:13:23 +0100</pubDate>
        <category>Zeitungsarchiv</category>
      </item>
    </channel>
  </rss>

